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Patentiere

Maroni

Maroni, das Unglückskind - mehr unterhalb der Fotos



 



Hungrig, ev. nach dem Tod der Mutter, aus dem Nest gekrabbelt und abgestürzt, von einer Dame gefunden, und notdürftig in einem provisorischen Käfig untergebracht, Ersatzmuttermilch hingestellt bekommen und aus.

Das hat es auch überlebt, ist nach drei Tagen wieder "ausgebrochen" und wurde nun, da viel zu schwach zur Flucht, von Hühnern blutig und fast zu Tode gepeckt. Diesmal wurde es von einem Mann gefunden, der es zu seiner echten Retterin brachte.

Diese Dame nahm das blutige Eichkatzerl, fuhr sofort damit zu ihrer Tierärztin. Dort bekam das arme Tierchen unter Narkose eine weghängende Zehe am linken Hinterfuss amputiert, die Wunden wurden versorgt, es bekam Antibiotikum und Schmerzmittel.

So kam Eichkatzerl zu uns. 70 g leicht, Haut und Knochen .... Das war am 30. August 2012. Die Retterin taufte es auf den Namen MARONI. Es war sehr ungewiss, ob es Maroni schaffen würde.

Am 2. September hatte Maroni bereits 86 g, am 10. September schon 128 g - und seine erste (von uns geöffnete) Nuss probiert!

Maroni hat unglaubliche Zähigkeit und Überlebenswillen gezeigt. Nach alldem, was sie durchgemacht hat, wurde sie schnell ein richtig lebhabtes, kleines Eichkatzerl, das in eine paar Wochen - hoffentlich bei schönem Wetter - stark genug ist, um in die Freiheit zu klettern. So hofften und dachten wir. 

 

Aber wie heisst es so schön?  Pläne macht man, damit Gott etwas zu Lachen hat!

 

Nun, Maroni konnte vor dem Winter nicht mehr ausgelassen werden, vor allem, weil sie in ihrer Entwicklung weit hinten nach war. Zum anderen kann sie bis heute keine Nüsse knacken. Selbst von uns vorgespaltene Walnüsse, die sie leicht mit ihren spreitzbaren unteren Vorderzähnen aufdrücken können müßte, kriegt sie nicht auf.

 

Maroni ist in die eine Aussenvoliere gezogen, die eigentlich für die Aufzucht von Tauben gebaut wurde. Sie hat momentan ca. 340 g, kommt tagsüber auf Besuch ins Zimmer, turnt an fast jedem Menschen (auch Besuchern) herum und das würde ihr in der Freiheit nicht gut bekommen. Viele Menschen würden sich entweder belästigt fühlen, oder sogar noch an (völlig unsinnig!) Tollwut denken.

 

Maroni soll aber nicht alleine bleiben. Deshalb haben wir schon mit Institutionen Kontakt aufgenommen. Sollte dort ein Eichkatzerl sein oder kommen, das aus welchem Grund auch immer, auch nicht in die Freiheit entlassen werden kann, hoffen wir auf Verständigung. Und wer weiss? Vielleicht passiert es, und wir bekommen heuer selber noch so ein armes Würmchen. 

 

Bisher hatten wir allerdings nur Eichkatzerln zur Aufzucht, die alle frei sein wollten und es auch wurden.

Abgesehen von Maroni!

 

Herzlichen Dank an alle lieben Leute, die so fleissig Fichtenzapfen sammeln! Die frisst Maroni sehr gerne. Aber auch Haselnüsse, Walnüsse - natürlich von uns ausgelöst. Auch dafür wären wir sehr dankbar!

 

 

Hasi Hase

Hasi Hase, weiblich, geboren im Sternzeichen des Wassermanns und des Drachens im Jahr 2012

Mehr zu ihr unterhalb der Fotos!

 

 

Alle Jahre wieder werden uns Feldhasenbabys gebracht, nur selten wäre eine "Rettung" wirklich notwendig! Meist stolpern Hundebesitzer bei Spaziergängen über die sich vor Angst duckenden Häschen. Aber anstatt weiter zu gehen, werden sie angegriffen und  mitgenommen. Und dann?

Auch Hasi Hase wurde mit nur 136 g, noch mit der Nabelschnur, aus der Natur und seiner Mutter weggenommen, in einer gutgemeinten Rettungsaktion: "damit er nicht so alleine im Kalten draussen sitzt und friert" und gleich danach bei uns abgeliefert.


Hasi Hase war von Anfang an eine Kämpferin und hatte knapp 11 Tage später bereits 200 g, nach 19 Tagen schon stolze 570 g! Nun näherten wir uns der magischen Grenze von 600 g. Viele Leute, auch wir, die schon Hasen aufgezogen haben, haben diese mit ca. 600 g verloren. Das ist die magische Grenze. Wenn sie die 600 g gut und schnell überschreiten, haben sie eine Chance.

Ein Teil des Gewichtes ist in die Ohren gewandert - die sind enorm gewachsen. Pro Tag trinkt sie jetzt schon ca. 80 ml Aufzuchtsmilch und knabbert ein wenig Heu. Die Rescue-/Notfallstropfen mochte sie von Anfang an auch sehr!

Genau einen Monat später freuten wir uns riesig, dass Hasi Hase Dank viiiieeeel Aufzuchtmilch (mittlerweile ca. 130 ml pro Tag) und Bachblüten bei 990 g angelangt war.

Noch immer waren wir am zittern, wie sie sich weiterentwickelt, endlich anfängt Grünfutter zu naschen (ist noch nicht so ihres), und dann, ja dann wollten wir einen Flecken Erde suchen, wo sie lange leben kann, und nicht als feiner Braten am Teller eines Jägers oder im Strassengraben nach einem Autounfall landet. DAS hat Hasi Hase (und auch wir) nicht verdient!

Mit 5 Wochen war Hasi Hase unglaubliche 1428 g schwer und am Leben!
Sie trank bereits ca. 150 bis 200 ml Milch pro Tag. Als Grünfutter war nur die obersten Spitzen von den Weizenkeimen und ein bisschen Gras angesagt. Aber nur, wenn es nicht abgeschnitten darnieder liegt, sondern senkrecht steht. War das ein Frischetest? Heu knabberte sie auch. Aber auch nur die köstlichsten Halme.


Hasi Hase ist durch ihre frühe Entnahme aus der Natur fehlgeprägt. Sämtliche Instinkte, die normalerweise die Tiere in die Freiheit drängen lassen, sind nicht vorhanden. Alle nach ihr gebrachten und aufgezogenen Feldhasen wollten ab einem Gewicht von ca 700 g keine Milch mehr trinken und nur raus. Sie tollen auch schon in der Freiheit herum. Hasi Hase will nicht.

 

Beim Putzen der Igel hilft sie immer fleissig mit. Jeden Kübel, jeden Sack, den Besen, jeden zusammengekehrten Haufen, also ALLES wird genau inspiziert und aufgepasst, dass alles seine Ordnung hat. Sie ist neugierig, anhänglich und eben anders!

 

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Jetzt ist Hasi Hase schon erwachsen!
Sie ist nach wie vor ein Feinspitz, schläft tagsüber, um 3 Uhr nachts hat sie die aktivste Zeit, läuft ihrer "Mama" auf Schritt und Tritt nach, springt überall hinauf, auch auf den Rücken, wenn sich "Mama" bückt. Wenn sie den Fotoapparat sieht, ist sie nicht zu halten ud kommt ganz nahe zur Linse. Sie weiss einfach, dass sie etwas Besonderes ist!

 

Und auf die Natur und Freiheit pfeift sie weiterhin. Kaum geht ein bisserl Wind, wenn sie grad in der Außenvoliere ist, rennt sie schon herein. Kratzen um hinaus zu wollen: NEIN! Kratzen um hinein zu wollen: JAAAA! Sie kann mittlerweile auch die angelehnte Türe selbständig aufdrücken um wieder ins Zimmer zu kommen.

Ein wenig Freundschaft hat sie mit Eichkatzerl Maroni geschlossen. Aber sie ist auch eifersüchtig, weil Maroni natürlich noch weiter hinaufspringen und sogar klettern kann. Das macht Hasi Hase immer ganz grantig.

Fremde Menschen mag sie noch immer nicht. Wenn Besuch kommt, versteckt sie sich. Aber Gott sei Dank wird sie dabei nicht mehr panisch und kommt später wieder ganz gelassen aus ihrem Versteck hervor. Das Grünfuttersortiment wurde um frischen Rucola erweitert, sie besteht nach wie vor auf zumindest 120 ml Aufzuchtmilch täglich, manchmal auch mehr.



Bailey

 

Bailey wurde wahrscheinlich 2002 geboren (am Halsband war eine alte Hundemarke aus Bergern), und ca. 2004 an die Besitzer in Stockerau übergeben.

 

Anfang Jänner 2006 wurden wir von eben diesen Besitzern aus Stockerau angerufen und ersucht, den Hund sofort abzuholen. Er büchst immer aus, kaum dass er aus der Garage rausgelassen wird. Dort hatte er ein paar alte Tücher am Boden liegen. Ins Haus dürfe er nicht, da er alles schmutzig macht und im Vorzimmer alles hinunterwirft.
 
Wir fuhren hin: verfilztes Fell, stark abgemagert. Da es absolut nicht möglich war, so einen grossen Hund sofort mitzunehmen, baten wir, den Hund noch ein paar Tage zu behalten, damit wir etwas organisieren könnten. Wir liessen auch Futter dort, da der Besitzer zwar angab, dass der Hund "eh jeden Tag 3 kg Futter" bekäme, weil er (Besitzer) "jede Woche einen 10 kg Sack kauft". Klar, wieder ein Beweis für die Pisa-Studie!
 
Am Freitag, 6. Jänner häuften sich die Anrufe von Nachbarn bei uns und anderen Tierschutzvereinen, dass der Hund bei minus 15 Grad im Schnee draussen an der kurzen Leine am Baum angebunden sei. Die damalige Leitung vom Tierheim Dechanthof blockte ab, ATA war lt. Behörde nicht erreichbar, Tierheim Krems war voll. Es war 20 Uhr und saukalt.
 
Eine Hundefreundin erklärte sich spontan bereit, dem Hund eine leere, strohgepolsterte Pferdebox anzubieten. Also trocken und mit zarten Plusgraden relativ warm gegenüber minus 15 Grad C draussen!
 
Erst in der Box sahen wir, dass die Hoden bereits aufgefroren waren und auch sonst war der Zustand nicht schön. Die Dame übernahm alle Mühen und Kosten, schlief bei Bailey - wie sie ihn taufte - auch in der Box, damit er nicht alleine war. Nur behalten - so gerne sie dies auch getan hätte - konnte sie ihn nicht. Sie hattte selbst 7 Hunde, darunter einen Maremmanno Sardegno, der keinen andere grossen Rüden duldet. Nach langer Überlegung nahmen wir den Hund nach der Genesungszeit in unsere Gruppe. Es war nicht einfach, weil er andere Rüden nicht wirklich mochte. Aber mit hin und her und auseinandersperren, ging es nach einigen Raufereien ganz gut und lange Zeit ziemlich problemlos.
 
Im Frühjahr 2010 begann es, dass Bailey aufeinmal Angst vor Gewitter bekam. Es wurde immer schlimmer, und es machte ihn auch starker Regen nervös. Dann wanderte er ruhelos herum. Das machte wieder alle anderen nervös und nach zweitägigen Gewittern, eskalierte in einer Nacht im August 2010 die Situation in einer massiven Beisserei mit unserem Jagdterrier. Der hatte in dem ungleichen Kräfteverhältnis viel Glück, weil die Schlagader grade noch verfehlt wurde, die sonstigen Verletzungen geflickt werden konnten.
 
Schweren Herzens entschlossen wir uns damals, mit Hilfe eines anderen, auf grosse Hunde spezialisierten Vereines, ein neues zu Hause für Bailey zu suchen. Dieser Verein meinte auch, dass aufgrund der charakterlichen Eigenschaften eher ein Herdenschutzhund in Bailey steckt, als ein Bernhardiner.
 
Da sich niemand meldete, der ihn aufnehmen wollte, suchten wir nach Lösungen und installierten ein Schleusensystem, welches bis heute tadellos funktioniert.  Die Gewitterempfindlichkeit hat aufgrund der beginnenden Altersschwerhörigkeit auch abgenommen.
 
Bailey ist gegenüber Hündinnen ein wahrer Gentleman. Von ihnen lässt er sich alles gefallen. Er liebt es, lange und ausgiebig im Bett zu schlafen, viel zu fressen und er geniesst es, im Garten die Bewegung zu machen, die er mag und er auch das Tempo und die Richtung bestimmen kann.
 
Bailey hat seit Jahren ein vergrössertes Herz und bekommt täglich Medikamente. Er braucht aber keine Entwässerung und sein Blutbild ist vollkommen in Ordnung. Leider hat sich vor einiger Zeit ein grosses Lipom bei seiner Luftröhre gebildet. Dieses muss beobachtet werden, weil er irgendwann keine Luft bekommen könnte. Operabel ist es aufgrund der Herzprobleme leider nicht mehr.
 
Wir versuchen ihm noch eine schöne Zeit zu machen. Wie lange er noch so stabil bleibt, weiss niemand im voraus. Aber das wissen auch die wenigsten von sich selber!
 
Die Retterin der ersten Stunde, Bailey´s grosse Liebe, hat nie aufgehört, alle Kosten für ihren Liebling zu übernehmen - und noch mehr! Vielen Dank!
 

Hühner

 

Unsere Hühnerhaltung begann im Dezember 2009, als wir von zwei Junghähnen im Alter von 6 Monaten erfuhren, die sich mit Ihrem Papa, einem Zwerghahn, zu streiten begannen. Zusätzlich hatten die Nachbarn etwas gegen das morgendliche Krähen. Sollte kein Platz gefunden werden, würden sie in der Suppe landen müssen.

 

Ein Hahn zog daraufhin nach Oberösterreich und der andere kam zu uns. Mit ihm drei ausgemusterte Legehennen, aus einer Massenhühnerhaltung.

 

Leider sind die Legehennen von der Zucht her nicht auf Altwerden ausgelegt. Sie brauchen ja nur 18 Monate wirtschaftlich Eier legen, und dann werden sie Chicken-Nuggets.

 

Trotz gutem Futters, frischer Luft und natürlich der Fürsorge unseres feschen Hahnes Gustl, müssen wir leider immer wieder neue Damen besorgen, die dann auch wieder bis an ihr natürliches, friedliches Ende bei uns leben dürfen.

 

Im Jänner 2013 verlor unser Hahn wieder eine seiner Damen und damit war nur mehr eine Henne für ihn da. Das ist aber für unseren strammen und potenten Gustl keine Herausforderung und er saß eher lustlos herum.

 

Am 6. Februar trafen dann drei zusätzliche Gespielinnen im Alter von 2 - 3 Jahren aus dem Bez. Gänserndorf ein: noch eine helle, eine schwarze und eine rotbraune. Na, da freute sich unser Gustl aber! Stolz warf er sich in Pose, Brust heraus, der Kamm hoch angeschwollen,  und so begrüsste er seine neuen Frauen und alle fünf sind glücklich!

 

 

Rechtlicher Hinweis: Hahn Gustl hat seinen Namen schon von der Vorbesitzerin bekommen. Jede Ähnlichkeit mit Personen ist somit rein zufällig und nicht beabsichtigt.

 

 

Leider ist unser Hahn Gustl am 17. Mai 2014 nach kurzer, schwerer Krankheit über die Regenbogenbrücke geflattert! 

 Weinend

 

 

 

 

Chicco

 

Chicco ist ein Hovawart und wurde im April 2002 geboren. Mit ca. 8 Wochen wurde er von einer Familie mit drei kleinen Kindern nach Wien-Strebersdorf gebracht und verächtlich „Schoitl“ genannt. Wie alle jungen Hunde wollte er spielen, schmusen, die Welt entdecken.

Die Wirklichkeit sah anders aus. Da er großwüchsig ist, kam es schon mal vor, dass er ein Kind
umstubbste, was ja nicht in böser Absicht passiert und normalerweise kein Problem ist. Sein „Frauchen“ sperrte ihn dann sofort alleine zur Strafe in das Vorzimmer oder sogar auf die Strasse hinaus, was sie bei der Übergabe an uns teilnahmslos erzählte.

 

In der Nacht musste er auch alleine im Vorzimmer bleiben. Ständig lästig und weggesperrt. Nicht einmal Junghundefutter mit allen wichtigen Nährstoffen bekam er zu fressen. Einfach nur lieblos!

 

Eines Tages passierte es, dass die Familie fortging und die Wohnzimmertüre offen ließ. Chicco, gerade 7 Monate alt, war wieder entsetzlich langweilig. Er wollte doch nur ein bißchen mit der Couch spielen. Als die Besitzer nach Stunden heimkamen und die Bescherung sahen schlugen sie Chicco halb tot - nicht nur sprichwörtlich!

 

Nachdem wir von Chicco´s Schicksal gehört und ihn sofort am 14. November 2002 geholt hatten, brauchte er zwei Tage um überhaupt unter der von ihm als Versteck gewählten Küchensitzbank hervorzukommen. Als nach einem halben Jahr ein Bekannter der Besitzer zufällig vorbeikam, war Chicco wieder für Stunden völlig verängstigt.

 

Eine große Hilfe war ihm unser Schäfer-Mix Blacky, an dem sich Chicco sehr orientierte. Leider ist Blacky im Juli 2003 verstorben, sodass diese positive Lernphase nur wenige Monate gedauert hat.  Langsam fasste er wieder Vertrauen zu Menschen, auch immer mehr zu Männern. Aber er ist noch immer sehr vorsichtig und bei bestimmten Worten und Handbewegungen kommt immer wieder die Angst hoch.

 

Chicco ist ein ganz sanftmütiger, liebesbedürftiger Hund. Leider ist er durch sein prägendes, schlimmes Erlebnis noch immer manchmal überdreht und nervös.

 

Aber beim Baden, Schwimmen und Herumtollen ist seine kleine Welt total in Ordnung! Auch gibt ihm die Gruppe und die Freiheit im großen Garten zusätzliche Sicherheit!

 

Jenny

 






Jenny ist eine kleinwüchsige Schäfer-Brackenmischung, geb. ca. 2001.
 
Sie wurde mit schweren Hautschäden und Parasiten im Süden Italiens als Streunerin von einem unserer Freunde aufgegriffen. Zuerst brachte er sie bei einem Portier eines lokalen Hotels unter, gab ihm Geld für Futter und Tierarzt, wollte dies auch weiterhin tun - nur damit Jenny versorgt ist. Leider funktionierte dieses Abkommen nicht lange - Jenny mußte sofort weg.
 
Der verzweifelte Anruf unseres Freundes erreichte uns genau zur Todesstunde unseres lieben Schäfermix Blacky. Es war als hätte sie uns Blacky geschickt. Also übersiedelte Jenny eine Woche später, am 27. Juli 2003 nach Österreich.
 
Viele Tierarztbesuche und Wochen später war die Haut regeneriert und Jenny hat heute ein wundervoll weiches, wahnsinnig dichtes Fell.
 
Jenny hat einen sehr sanften, unterwürfigen Blick, hat es jedoch faustdick hinter den Ohren! Die Jahre wo sie sich (und wahrscheinlich auch ihre Jungen) alleine durchbringen musste, haben sie stark geprägt. Sie ist immer ein wenig abseits des Rudels, geht sehr gerne ihre eigenen Wege, schnüffelt, gräbt nach einer Wühlmaus oder jagt einem darüberfliegenden Fasan nach.
 
Manchmal sitzt sie am Zaun unseres großen Grundstückes und blickt in die Ferne. Ob sie an die grenzenlose Freiheit zurückdenkt, obwohl es ihr dort nicht gut gegangen ist? Oder geniesst sie nur den Augenblick wo alles passt?
 
Möglich auch, dass sie sich einfach einen Hasen von den angrenzenden Feldern als Abwechslung am Speiseplan mit ihren Gedanken herbei holen möchte! Ja genau, das wird es sein.....

Josey

Josey ist eine Dackel-Terrier Mischung, ca. Juni 2004 geboren. 

Sie wurde am 12. März 2005 in der Morgenkälte herumirrend, nass und vor Kälte zitternd in Korneuburg von einer Dame gefunden. Sie hatte unter dem linken Auge kleinere Verletzungen.

Wir holten Josey ab, da wir von einer "Tierrettung", die wegen einer Ausstellung verhindert war (!?), darum gebeten wurden.

Dackel sind mutig, dominant, eigensinnig, schlau, wachsam, sehr lebendig, bewegungsfreudig, erfinderisch, beharrlich, neugierig und verschmust. Sie müssen sehr früh und sehr konsequent erzogen werden, um Unarten zu vermeiden bzw. gar nicht aufkommen zu lassen. Ein halbherziges Kommando wird ignoriert. Soweit der Lehrbuchtext.

Das klingt lustig - hat uns aber alle psychischen Kräfte abverlangt, wie noch nie ein Hund vorher!

Es machte ihr Spaß, alles zu zerbeissen und zu zerstören, was sie finden konnte, ob die Bettdecke oder sonst was. Mehrmals wachte ich in einem nassen Bett auf - Josey hat sich einfach neben mir aufgesetzt und ins Bett gemacht. Sie war aber eigentlich stubenrein und konnte jederzeit ins Freie hinaus!

Irgendwann war ich am Ende der Nerven und über eine Vemittlung fand sich ein Tierasyl, das Josey bei sich aufnehmen wollte. Wir fuhren dorthin. Es war furchtbar! Die Tiere dort hatten stumpfes Fell, bekamen bereits übel riechendes, stark gewürztes Fleisch (Unverkauftes, teils schon Verdorbenes aus einem Supermarkt), und vor allem: die Augen der Tiere waren so leer, ein trostloses Schicksal, sie hatten aufgegeben.

Nebenbei sei erwähnt, daß diese "Tierschützerin" auch für Katzenjunge en gros sorgte. Sie liess nach eigenen Angaben nur die Kater kastrieren. Dass die Kätzinnen von auswärtigen Katern trächtig werden können und werden, weil alle Freigänger waren, ist ihr egal. Oder finanziert sie sich über den Verkauf von jungen Katzen?

Nein, hier konnte ich Josey nicht lassen!

Die Dame wollte die hübsche Josey aber unbedingt haben und sperrte sie kurzerhand in einem Raum ein, den diese in ihrer Neugier inspizierte. Das dürfte der Moment gewesen sein, wo bei Josey der "Knopf" aufgegangen ist.

Trotz allem hin- und her in mir, bestand ich darauf, Josey  doch sofort wieder mitzunehmen. Josey, kaum aus dem Raum herausgelassen, sprang an mir hoch, hielt sich mit beiden Vorderpfoten an meinen Schultern fest und leckte mir winselnd über das Gesicht.

Ich sagte zu ihr, dass sie ab nun brav sein müsse, sonst komme sie ins "Tierheim". Seither war es, wie wenn man bei ihr einen Schalter umgelegt hätte. Ein heilsamer Schock. Wann immer sie leichte Rückfälle in ihr altes Verhalten hatte - das Wort "Tierheim" genügte und alles war bestens!

Josey ist nach wie vor dominant und leider oft übermütig, was ihr besonders mit Kathy und Jenny schon mehrmals grossen Ärger einbrachte. Aber sie weiss ja, daß Hilfe in Form von Frauchen da ist, und sie wieder gerettet wird.  Viermal waren Notoperationen notwendig, um sie wieder zusammen zu flicken. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Tierärztinnen Dr. Auer und Dr. Buchmayer, die jedesmal dafür einen Sonn- oder Feiertag opferten!!

Weil Josey es trotzdem immer wieder darauf ankommen lassen will,  hat sie seither den Spitznamen "Narkose-Junkie". Anscheinend gefällt ihr der Narkose-Rausch so gut????

Sie ist ein so lustiger Hund, flitzt durch den großen Garten, daß die Ohren wie kleine Flügel ausschauen, springt mit einem großen Satz ins Wasser, schwimmt wahnsinnig gerne und schläft abends seelig unter der Bettdecke ein.

Alles in allem ein Äffchen im Hundekörper!

   

Kathy

Kathy ist eine mittelgroße Schnauzer(mix?)hündin, geb. ca. Oktober 2005.

Kathy stammt aus einem Tierauffanglager in Nitra (Slowakei), wo sie gelandet war, nachdem sie in einer Tötungsstation abgegeben worden war. Ein in Österreich ansässiger Tierschutzverein holte die Hündin im März 2006 nach Österreich. Da die Dame, die die Hündin haben wollte, mit ihr nicht zurande kam, hätte Kathy mangels einer Unterbringungsmöglichkeit nach 14 Tagen wieder nach Nitra zurückgebracht werden sollen!! In der Not und um diesem armen Hund dieses Trauma zu ersparen, erklärten wir uns am 24. März 2006 bereit, als Pflegestelle zu fungieren.

Leider meldete sich monatelang kein passender Platz. Die Interessenten waren sowieso spärlich, vielleicht auch, weil Kathy kohlrabenschwarz ist. Schwarze Hunde haben es immer schwerer, einen Platz zu finden. Das ist bekannt. Und von den paar Leuten, die sich meldeten, waren auch noch ein paar sehr dubiose Personen dabei. Bei einem hatten wir sogar die sehr starke Vermutung, dass Kathy nur für ein Hundekampftraining verwendet werden sollte!

Für die einzige wirklich seriöse Interessentin, eine Autohausbesitzerin, kam Kathy leider nicht in Frage, da sie mit Vorliebe auch auf das Dach unseres im Hof abgestellten Autos sprang. Von dort hatte sie es leicht, sich die Birnen vom Baum zu pflücken und sie sogleich auch am Autodach zu verspeisen! Es war lustig für sie, und an diesen Aussichtsplatz hatte sie sich gewöhnt. Das kommt bei Neuwagen aber leider nicht so gut an.


Also blieb Kathy bei uns.

Kathy ist ein richtiger Wildfang. Blitzgescheit, ungestüm, sehr dominant. Folgen? Nein, nicht wirklich. Warum sollte sie das tun? Da überlegt sie immer wieder aufs Neue, ob sie Sitz machen soll oder nicht. Aber es wird besser! Wenn sie nicht im Rudel ist, funktioniert das schon ganz gut. Aber vor dem Rudel gibt sie sich keine Blösse des Gehorsams! Wo kommt man denn da hin? Ein richtiger Schnauzer halt!

Petzi

Petzi ist ein Deutscher Jagdterrier, geb. am 25. Juli 2005, dem trotz des mit 1.1.2005 in Kraft getretenen Verbotes, der Schwanz abgeschnitten /kupiert wurde.

Er kam am 8. September 2007 zu uns, weil ein paar Tage zuvor sein Herrchen an Krebs gestorben war. Eine "Tierrettung" (wieder dieselbe, die auch Josey damals nicht holen konnte!!), wollte ihn nur abholen, um ihn ins nächste Tierheim zu bringen, weil diese Rasse als nicht leicht vermittelbar gilt. Das wollte die Schwester des Verstorbenen jedoch nicht.

Wir wurden über Umwege von der Situation informiert. Da auch ein eventuelles Einschläfern als Alternative zum Tierheim angedacht wurde, handelten wir sofort und holten "Bodo" (sein damaliger Name) ab.
Die Schwester des Verstorbenen zeigte sich froh darüber und auch grosszügig und gab eine "Mitgift" für die notwendige Impfung und Kastration auf den Weg.

Petzi ist ein irrsinnig süsser, aber auch anstrengender Hund. Ein normaler Zaun stellt für ihn kein Hindernis, sondern ein lustiges Sportgerät dar. Fast täglich verschaffte er sich so anfänglich seine gewohnten, von uns nicht genehmigten "Freiläufe" über die angrenzenden Felder. Erst ein nochmaliges Erhöhen des Zaunes auf 3 Meter konnte ihn davon abhalten und meine Nerven konnten sich endlich erholen.

Dann entdeckte er eine Stelle, wo er über einen hochgewachsenen Liguster klettern konnte (siehe Foto!). Da sass er in luftiger Höhe ganz genüsslich und trotzdem traurig. Denn die Vögel, denen er nachgeklettert war, haben nicht auf ihn gewartet! Da er so hoch oben war, dass wir ihn nicht erreichen konnten, mussten wir warten, bis er nach ca. einer halben Stunde von selbst wieder herunter kam.

Übrigens ist er ein Hund der auch auf Bäume klettern kann. Zwei Meter sind da schon drinnen! Manchmal stellt sich die Frage, ob er nicht doch eine verkleidete Katze ist!

Anfangs war Petzi ein bisschen wasserscheu, aber jetzt liebt er es mit Kathy und Josey um die Wette ins Wasser zu springen. Typisch für Jagdterrier ist auch das Kläffen wenn er hetzt. Und da er Kathy auch im Wasser schwimmend jagen muss, kläfft er auch während des Schwimmens. Naja, manchmal verschluckt er sich dabei. Aber das macht ihm nichts. Einmal husten, dann gehts wieder weiter.

Das schnelle Laufen und Jagen machen aber Gott sei Dank auch wieder schnell müde. Dann rollt er sich am Bett oder Lehnsessel zusammen und schläft tief und fest.

Er liebt es im Auto mitzufahren, mit anderen Hunden zu spielen (außer mit unserem Bernhardiner "Bailey", die zwei mögen sich gar nicht). Und beim Schmusen ist Petzi sowieso ein Grossmeister des Genusses. Davon kann er nicht genug bekommen und stöhnt sogar ziemlich laut!

Unzertrennliche/Agaporniden



Agaporniden, Unzertrennliche, lovebirds - viele Namen für diese kleinen, bunten, munteren und teilweise auch lauten Schwarmvögel. Diese Namen erhielten sie, weil sie ihrem Partner bis in den Tod wirklich treu sind und seelisch zugrunde gehen, wenn sie keine Möglichkeit haben, ihr Herz dann wieder in inniger Verbundenheit einem neuen Partner zu schenken.

 

Ob es immer männlich/weibliche Beziehungen sind, lassen wir dahingestellt, noch dazu weil keine Geschlechtsdifferenzierung, abgesehen vom Eierlegen, möglich ist. Letztlich ist es doch schön und egal, wer mit wem und von wem geliebt wird, oder?

 

In unserer Agapornidenvoliere leben Rosenköpfchen, Schwarzköpfchen, Pfirsichköpfchen, Russköpfchen, Erdbeerköpfchen und ein Paar flugunfähiger Rosellasittiche - bis an ihr Lebensende!

 

 

Achtung: Wir bitten um Verständnis, dass nicht alle auf den Fotos gezeigten Tiere zur gleichen Zeit und noch immer hier leben. Da es aber nette Fotos und auch Erinnerungen sind, wollen wir die Fotos gerne hier stehen lassen. Sollte dadurch der optische Eindruck einer zu hohen Bestandsdichte entstehen, so ist dieser falsch.

Sittiche

Sittiche sind Schwarmvögel. Leider werden sie immer noch falsch, nämlich einzeln verkauft und gehalten. Einige Besitzer erkennen das Unglück der Vögel, wollen sich aber keinen zweiten dazu nehmen und suchen dann einen guten Platz. Andere werden geerbt, es fehlt aber die Zeit und die Möglichkeit, sie artgerecht zu versorgen.

Bei uns haben alle Vögel eine Innen- und Außenvoliere, die sie je nach Lust und Laune ständig - Sommer wie Winter - benützen können. Da die Innenvolieren jeweils sowohl ein Ost- als auch ein Westfenster haben, ist für ausgiebiges Tageslicht gesorgt.

Sogar Federrupfer (Einsamkeitszeichen) erholen sich rasch und entwickeln natürliche Verhaltensweisen. Leider gehört dazu auch das Brüten. Dieses dämmen wir durch den Einsatz von Kunststoff-Ersatzeiern erfolgreich ein.

In der Sittichvoliere sind Wellensittiche, Rosellasittiche, Pflaumenkopfsittiche, Singsittiche, Nymphensittiche,  und je ein Paar Schildsittiche und Princess of Wales-Sittiche zu Hause - bis an ihr Lebensende!

 

Die Anzahl und Zusammensetzung variiert, da ja vornehmlich schon sehr betagte und vorbelastete Tiere hier Einzug finden.  Sie ist aber immer nur so hoch, dass noch Platz für Akutnotfälle wäre, ohne dass die vom Gesetz vorgegebenen Mindestmasse unterschritten würden.

 

Achtung: Wir bitten um Verständnis, dass nicht alle auf den Fotos gezeigten Tiere zur gleichen Zeit und noch immer hier leben. Da es aber nette Fotos und auch Erinnerungen sind, wollen wir die Fotos gerne hier stehen lassen. Sollte dadurch der optische Eindruck einer zu hohen Bestandsdichte entstehen, so ist dieser falsch.

 

 

Prachtfinken

Prachtfinken sind Schwarmvögel. Sie kommen teilweise in Grossgruppen zu uns, da sie es immer wieder schaffen die Besitzer zu überlisten. Sie verstecken ihre Eier so gekonnt in den Schlafnestern, dass man die Vermehrung erst merkt, wenn die Jungvögel schon so gross wie die Eltern sind.

Meist sind dann die Käfige schnell zu klein und dann wird die Notbremse gezogen und alle Vögel auf einmal weggegeben. So kam es schon einmal vor, daß eine Gruppe mit 92 Finken abgegeben wurde! Da aber auch unser Platz beschränkt ist, achten wir sehr darauf, dass eine Vermehrung – wenn überhaupt - nur in sehr geringem Ausmass stattfindet. Tägliche Kontrolle der Nester ist dazu unbedingt notwendig, solange dieVögel im jugendlichem Alter nur an Familiengründung denken.

 

In der Finkenvoliere sind neben Zebrafinken und Reisfinken auch Diamanttäubchen, Kanarienvögel und ein selbstbestimmtes, homosexuelles Pärchen Binsenastrilde zu Hause - bis an ihr Lebensende!

 


Achtung: Wir bitten um Verständnis, dass nicht alle auf den Fotos gezeigten Tiere zur gleichen Zeit und noch immer hier leben. Da es aber nette Fotos und auch Erinnerungen sind, wollen wir die Fotos gerne hier stehen lassen. Sollte dadurch der optische Eindruck einer zu hohen Bestandsdichte entstehen, so ist dieser falsch.

 

Streicherenten


Unsere Enten wären fast Opfer der Vogelgrippe-Hysterie im Jahr 2004 geworden. Da es Pflicht war, alle gefiederten Freunde einfach unter Dach einzusperren, ob sie es gewohnt waren und ob die Besitzer die Möglichkeit hatten oder nicht, wurden viele Tiere getötet, wo es einfach keine dem Gesetz entsprechende Einrichtung gab.
Als wir über unsere damalige Tierärztin hörten, daß eine Besitzerin plante, ihre vier "Laufenten" von einem Jäger einfach erschiessen zu lassen "weil sie ihr eingesperrt so leid täten"(!!!), erklärten wir uns natürlich spontan zur Aufnahme der Gruppe bereit.

Sowie wir die Tiere sahen, war klar, daß es sich keinesfalls um Laufenten handeln konnte. Aber da wir keine Rassekenntnis hatten, erfuhren wir erst 2008, daß es sich um sogenannte Streicherenten handelt, einer Züchtung aus Campell- und Laufente.
Mehr Info zur Rasse unter:

http://www.herz-fuer-tiere.de/ratgeber-tier/bauernhoftiere/gefluegel/gefluegelarten/enten/streicherenten.html



Wie auch immer, es sind Enten, die gerne schwimmen, quaken und im Frühjahr jede Menge Eier legen. 2008 haben sie sogar ein paar Junge ausgebrütet, obwohl ihnen nachgesagt wird, daß sie nicht brüten! Da dabei - wie üblich - mehr Erpel als Enten ausgeschlüpft sind, mußten wir uns nach passendem weiblichen Ausgleich umschauen.  Dies ist uns geglückt und weiterer Nachwuchs wird mit viel Aufmerksamkeit und Ersatzeiern verhindert werden.
 
Die abgesammelten Eier geben wir an unsere Sponsoren und Spender weiter, wenn genug Eier da sind, gerne aber auch an Interessenten gegen eine entsprechende Spende für das Futter!
 
Enteneier gelten als Delikatesse, sind größer als normale Hühnereier, haben eine sehr harte Schale, einen grossen Dotter, wenig Eiweiss. Unsere Enten werden mit Maisbruch, Weizen und Grünfutter gefüttert, dürfen weiden und Insekten aus dem Boden schnäbeln. Sie bekommen kein Antibiotikum, kein Soja, kein vorgefertigtes Mischfutter. Sie schmecken dadurch besonders gut und durchaus mehr nach Ei, als Eier von konventionell gehaltenen Hühnern.
Bei Interesse fragen Sie uns bitte.
Achtung: die Enten legen nur im Frühjahr, ca. Februar bis Ende Mai.
 
Wenn sie könnten, würden sie wahrscheinlich auch wie Alfred Jodokus Kwak singen: "Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich...."