Unsere Enten wären fast Opfer der Vogelgrippe-Hysterie im Jahr 2004 geworden. Da es Pflicht war, alle gefiederten Freunde einfach unter Dach einzusperren, ob sie es gewohnt waren und ob die Besitzer die Möglichkeit hatten oder nicht, wurden viele Tiere getötet, wo es einfach keine dem Gesetz entsprechende Einrichtung gab.
Als wir über unsere damalige Tierärztin hörten, daß eine Besitzerin plante, ihre vier "Laufenten" von einem Jäger einfach erschiessen zu lassen "weil sie ihr eingesperrt so leid täten"(!!!), erklärten wir uns natürlich spontan zur Aufnahme der Gruppe bereit.

Sowie wir die Tiere sahen, war klar, daß es sich keinesfalls um Laufenten handeln konnte. Aber da wir keine Rassekenntnis hatten, erfuhren wir erst 2008, daß es sich um sogenannte Streicherenten handelt, einer Züchtung aus Campell- und Laufente.
Mehr Info zur Rasse unter:

http://www.herz-fuer-tiere.de/ratgeber-tier/bauernhoftiere/gefluegel/gefluegelarten/enten/streicherenten.html



Wie auch immer, es sind Enten, die gerne schwimmen, quaken und im Frühjahr jede Menge Eier legen. 2008 haben sie sogar ein paar Junge ausgebrütet, obwohl ihnen nachgesagt wird, daß sie nicht brüten! Da dabei - wie üblich - mehr Erpel als Enten ausgeschlüpft sind, mußten wir uns nach passendem weiblichen Ausgleich umschauen.  Dies ist uns geglückt und weiterer Nachwuchs wird mit viel Aufmerksamkeit und Ersatzeiern verhindert werden.
 
Die abgesammelten Eier geben wir an unsere Sponsoren und Spender weiter, wenn genug Eier da sind, gerne aber auch an Interessenten gegen eine entsprechende Spende für das Futter!
 
Enteneier gelten als Delikatesse, sind größer als normale Hühnereier, haben eine sehr harte Schale, einen grossen Dotter, wenig Eiweiss. Unsere Enten werden mit Maisbruch, Weizen und Grünfutter gefüttert, dürfen weiden und Insekten aus dem Boden schnäbeln. Sie bekommen kein Antibiotikum, kein Soja, kein vorgefertigtes Mischfutter. Sie schmecken dadurch besonders gut und durchaus mehr nach Ei, als Eier von konventionell gehaltenen Hühnern.
Bei Interesse fragen Sie uns bitte.
Achtung: die Enten legen nur im Frühjahr, ca. Februar bis Ende Mai.
 
Wenn sie könnten, würden sie wahrscheinlich auch wie Alfred Jodokus Kwak singen: "Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich...."