Unsere Hühnerhaltung begann im Dezember 2009, als wir von zwei Junghähnen im Alter von 6 Monaten erfuhren, die sich mit Ihrem Papa, einem Zwerghahn, zu streiten begannen. Zusätzlich hatten die Nachbarn etwas gegen das morgendliche Krähen. Sollte kein Platz gefunden werden, würden sie in der Suppe landen müssen.

 

Ein Hahn zog daraufhin nach Oberösterreich und der andere kam zu uns. Mit ihm drei ausgemusterte Legehennen, aus einer Massenhühnerhaltung.

 

Leider sind die Legehennen von der Zucht her nicht auf Altwerden ausgelegt. Sie brauchen ja nur 18 Monate wirtschaftlich Eier legen, und dann werden sie Chicken-Nuggets.

 

Trotz gutem Futters, frischer Luft und natürlich der Fürsorge unseres feschen Hahnes Gustl, müssen wir leider immer wieder neue Damen besorgen, die dann auch wieder bis an ihr natürliches, friedliches Ende bei uns leben dürfen.

 

Im Jänner 2013 verlor unser Hahn wieder eine seiner Damen und damit war nur mehr eine Henne für ihn da. Das ist aber für unseren strammen und potenten Gustl keine Herausforderung und er saß eher lustlos herum.

 

Am 6. Februar trafen dann drei zusätzliche Gespielinnen im Alter von 2 - 3 Jahren aus dem Bez. Gänserndorf ein: noch eine helle, eine schwarze und eine rotbraune. Na, da freute sich unser Gustl aber! Stolz warf er sich in Pose, Brust heraus, der Kamm hoch angeschwollen,  und so begrüsste er seine neuen Frauen und alle fünf sind glücklich!

 

 

Rechtlicher Hinweis: Hahn Gustl hat seinen Namen schon von der Vorbesitzerin bekommen. Jede Ähnlichkeit mit Personen ist somit rein zufällig und nicht beabsichtigt.

 

 

Leider ist unser Hahn Gustl am 17. Mai 2014 nach kurzer, schwerer Krankheit über die Regenbogenbrücke geflattert! 

 Weinend