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Josey

Josey ist eine Dackel-Terrier Mischung, ca. Juni 2004 geboren. 

Sie wurde am 12. März 2005 in der Morgenkälte herumirrend, nass und vor Kälte zitternd in Korneuburg von einer Dame gefunden. Sie hatte unter dem linken Auge kleinere Verletzungen.

Wir holten Josey ab, da wir von einer "Tierrettung", die wegen einer Ausstellung verhindert war (!?), darum gebeten wurden.

Dackel sind mutig, dominant, eigensinnig, schlau, wachsam, sehr lebendig, bewegungsfreudig, erfinderisch, beharrlich, neugierig und verschmust. Sie müssen sehr früh und sehr konsequent erzogen werden, um Unarten zu vermeiden bzw. gar nicht aufkommen zu lassen. Ein halbherziges Kommando wird ignoriert. Soweit der Lehrbuchtext.

Das klingt lustig - hat uns aber alle psychischen Kräfte abverlangt, wie noch nie ein Hund vorher!

Es machte ihr Spaß, alles zu zerbeissen und zu zerstören, was sie finden konnte, ob die Bettdecke oder sonst was. Mehrmals wachte ich in einem nassen Bett auf - Josey hat sich einfach neben mir aufgesetzt und ins Bett gemacht. Sie war aber eigentlich stubenrein und konnte jederzeit ins Freie hinaus!

Irgendwann war ich am Ende der Nerven und über eine Vemittlung fand sich ein Tierasyl, das Josey bei sich aufnehmen wollte. Wir fuhren dorthin. Es war furchtbar! Die Tiere dort hatten stumpfes Fell, bekamen bereits übel riechendes, stark gewürztes Fleisch (Unverkauftes, teils schon Verdorbenes aus einem Supermarkt), und vor allem: die Augen der Tiere waren so leer, ein trostloses Schicksal, sie hatten aufgegeben.

Nebenbei sei erwähnt, daß diese "Tierschützerin" auch für Katzenjunge en gros sorgte. Sie liess nach eigenen Angaben nur die Kater kastrieren. Dass die Kätzinnen von auswärtigen Katern trächtig werden können und werden, weil alle Freigänger waren, ist ihr egal. Oder finanziert sie sich über den Verkauf von jungen Katzen?

Nein, hier konnte ich Josey nicht lassen!

Die Dame wollte die hübsche Josey aber unbedingt haben und sperrte sie kurzerhand in einem Raum ein, den diese in ihrer Neugier inspizierte. Das dürfte der Moment gewesen sein, wo bei Josey der "Knopf" aufgegangen ist.

Trotz allem hin- und her in mir, bestand ich darauf, Josey  doch sofort wieder mitzunehmen. Josey, kaum aus dem Raum herausgelassen, sprang an mir hoch, hielt sich mit beiden Vorderpfoten an meinen Schultern fest und leckte mir winselnd über das Gesicht.

Ich sagte zu ihr, dass sie ab nun brav sein müsse, sonst komme sie ins "Tierheim". Seither war es, wie wenn man bei ihr einen Schalter umgelegt hätte. Ein heilsamer Schock. Wann immer sie leichte Rückfälle in ihr altes Verhalten hatte - das Wort "Tierheim" genügte und alles war bestens!

Josey ist nach wie vor dominant und leider oft übermütig, was ihr besonders mit Kathy und Jenny schon mehrmals grossen Ärger einbrachte. Aber sie weiss ja, daß Hilfe in Form von Frauchen da ist, und sie wieder gerettet wird.  Viermal waren Notoperationen notwendig, um sie wieder zusammen zu flicken. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Tierärztinnen Dr. Auer und Dr. Buchmayer, die jedesmal dafür einen Sonn- oder Feiertag opferten!!

Weil Josey es trotzdem immer wieder darauf ankommen lassen will,  hat sie seither den Spitznamen "Narkose-Junkie". Anscheinend gefällt ihr der Narkose-Rausch so gut????

Sie ist ein so lustiger Hund, flitzt durch den großen Garten, daß die Ohren wie kleine Flügel ausschauen, springt mit einem großen Satz ins Wasser, schwimmt wahnsinnig gerne und schläft abends seelig unter der Bettdecke ein.

Alles in allem ein Äffchen im Hundekörper!